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Ayurveda und Schulmedizin
– ein Vergleich

Was unterscheidet Ayurveda von der Schulmedizin?

Grundsätzlich ergänzen sich beide Medizin-Systeme zum Vorteil der Menschen: unsere westliche Medizin leistet Hervorragendes bei Unfällen, Operationen und in der Akut-Medizin wogegen bei chronischen Erkrankungen Ayurveda durch seine komplexe Herangehensweise erfolgreicher und nachhaltiger in seinen Effekten ist.

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Was unterscheidet Ayurveda von der Schulmedizin?

Grundsätzlich ergänzen sich beide Medizin-Systeme zum Vorteil der Menschen: unsere westliche Medizin leistet Hervorragendes bei Unfällen, Operationen und in der Akut-Medizin wogegen bei chronischen Erkrankungen Ayurveda durch seine komplexe Herangehensweise erfolgreicher und nachhaltiger in seinen Effekten ist.

Die Behandlung im Ayurveda, der Wissenschaft vom langen Leben in Gesundheit, ist ganzheitlich angelegt, sie betrachtet den Menschen in seiner Mentalität, psychischen Verfassung, Lebensstil und Körperform und sieht eine Krankheit als Störung in dem Gesamt-System. Entsprechend ist der Behandlungsansatz im Ayurveda sehr differenziert, je nachdem welcher Konstitutionstyp mit welcher Krankheit oder Befindlichkeitsstörung betroffen ist. Immer beinhaltet eine Therapie im Ayurveda körperliche Behandlungen wie Massagen mit mediziniertem Öl, Kräutergüsse oder Behandlung mit heißen Kräuterstempeln, Dampfbäder etc., Ernährungsumstellung und Vermeidung bestimmter ungünstiger Lebensmittel sowie verwendet als Heilmittel ausschließlich Naturprodukte / Nahrungsergänzungsmittel oft mit Bestandteilen aus Gewürzen wie Kurkuma, schwarzer Pfeffer etc.

Oft behandelt die Schulmedizin nur die Symptome einer womöglich tiefer liegenden Erkrankung, während Ayurveda die Grundursachen herausfinden will und die Behandlung hier ansetzt. Mit schnellen Ergebnissen, wie sie beispielsweise Antibiotika garantieren, will Ayurveda nicht aufwarten; hier wird langsam und mit Bedacht vorgegangen. Anstatt synthetisch hergestellter Arzeinmittel – die durchaus Leben retten z.B. bei den großen Seuchen – verwendet Ayurveda Kräuter, Öle, Tierprodukte und Mineralien. Infolge des ganzheitlichen Konzeptes gibt es bei den einzelnen Krankheiten keine Standard-Pillen für alle Patienten, daher auch keine Nebenwirkungen. Statt Physik, Chemie und Biologie, wie in den medizinischen Vorsemestern, vertieft sich der Ayurveda-Student in Sanskrit, lernt Sprache und Grammatik, und eignet sich „Tarka“ an, spezifische Diskussionstechniken. All dies hilft ihm, das Konzept von Ayurveda und insbesondere die tiefen Ursachen der Krankheit seines Patienten zu verstehen.
Während die Schulmedizin sich auf die Gesundheit von Körper und Verstand konzentriert, ist das Anliegen von Ayurveda Gesundheit in den Bereichen Leib, Seele, Geist, soziale Beziehungen und Umwelt.
Ganz anders als bei der „Apparate- Medizin“, mit gut ausgestatteten Labors, mit MRT und Sonographie für eine gezielte Diagnose, verlässt sich der Ayurveda-Spezialist überwiegend auf die fünf Sinne, die in ihrer Wahrnehmung verfeinert werden, um für winzige Reizungen sensibel zu sein. Dennoch wird auch ein Ayurveda-Arzt bei Verdacht auf einen Beinbruch natürlich eine Röntgen-Aufnahme zu Rate ziehen.

Leib und Seele.
Ayurveda ist eigentlich kein rein medizinisches System, sondern eine Philosophie über das Leben in all seinen Aspekten. Die Aufmerksamkeit ist nicht auf die jeweilige Erkrankung fixiert, sondern hat die Gesamtheit im Blick, die körperliche Konstitution, das Verhaltensmuster, die Lebenseinstellung. Darauf sind Ernährung, Medikamente und unterstützende Behandlungen abgestimmt.
Die von Vater und Mutter ererbten Faktoren spielen eine Rolle, ebenso wie das spirituelle Weltbild, die soziale Einstellung und die Auswahl der Nahrung; auch regionale und saisonale Faktoren haben Einfluss. Es wird nach den Krankheitsursachen geforscht, mit dem Blick auf Zeit, Sinneswahrnehmungen, Sprache und psychosomatische Reaktionen.
Gesundheit, darin sind sich Schulmedizin und Ayurveda einig, besteht nicht nur im Freisein von Krankheiten, sondern definiert den Stand des leiblichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.